norbert trawöger

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time is money, john! NT 2011

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OÖNachrichten 04.05.2011

lieblingsmusik

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Was ist los? 14.05.2010

namenstag

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Kirchenzeitung 03.06.2010

norbert trawöger

"You don't look like a classical musician!" meinte der belgische Journalist Philippe Manche über NORBERT TRAWÖGER (*1971), der aus einer Familie stammt, bei der schon Franz Schubert "höchst ungeniert" (Brief an seine Eltern) 1825 in Gmunden zu Gast war.

Der spielende, lehrende, schreibende und gestaltende Musiker studierte Flöte in Wien, Graz (Mag. art.), Göteborg und Amsterdam. Unaufhörliche Spuren hinterließen die Begegnungen mit der Flötistin Manuela Wiesler und Burga Schwarzbach (Sängerische Körperschulung).

Auf alten und modernen Flöteninstrumenten spielt und improvisiert er Alte, Neue und spontane Musik (auch mit seinem traweegensemble).

Trawöger schreibt Rezensionen, Kolumnen, Libretti und Essays, moderiert und hält Reden. 2010 erschien sein Buch über den Komponisten Balduin Sulzer, das mit dem Ö1 Pasticcio-Preis ausgezeichnet wurde.

Er lehrt an der Musikschule Wels, als Gastdozent an der Anton Bruckner Privatuniversität oder an der Kinderuni, führt seine monatlichen Hörensagen-Gespräche auf dorfTV und kuratiert unterschiedliche Musik- und Literaturreihen (Alter Schl8hof Wels, Landesgalerie Linz ..). Für seine Welser "verboten, verfolgt" – Konzertreihe,  die sich mit verbotenen, vertriebenen und verfolgten KomponistInnen und deren Werk auseinandersetzt, erhielt er 2008 den Elfriede Grünberg Preis.

2008 ist er erfolgreich als "Wolf" in Balduin Sulzers Vertonung von Arnold Schönbergs Märchen Die Prinzessin im Brucknerhaus aufgetreten. Er war Mitglied des Musiktheaterkollektivs „die piloten“. 2014 entwickelte er mit der Tänzerin Marina Koraiman das Tanzmusiktheaterstück "Wer weiß...?", das im Linzer Kulturzentrum Kuddelmuddel uraufgeführt wurde. Mit dem Adrian Marthaler Ensemble gestaltete er eine literarisch-musikalische Performance zum Thema "Melancholie", die im legendären Engadiner Hotel Waldhaus seine Premiere erlebte.

Im Frühjahr 2014 initiierte er mit "Wir sind eine Symphonie!" ein Improvisationsorchester mit 600 Kindern im Linzer Brucknerhaus. Im Herbst 2014 trat er als Zirkusdirektor seines Traumklangzirkus bei der Kinderklangwolke auf.

2012 fand seine Ausstellung Keine Kunst in der Welser Galerie Forum beachtliche Resonanz. Er war beim Kunstsalon 2016 der OÖ. Landesgalerie vertreten und hat mit Wolfgang Maria Reiter eine Ausstellung zum Thema "Mein Bruckner" kuratiert.

2014 erschien das Buch (mit Schallplatte) Luftikusse (Improvisationen auf verschiedenen Flöten) mit Gedichten von Christian Steinbacher und Grafiken von Brigitte Mahlknecht in der Wiener Edition Krill.

Von 2014 - 2016 absolvierte er das Master-Studium "Executive Master in Arts Administration (EMAA)" an der Universität Zürich. In seiner Masterarbeit beschäftigte sich Trawöger mit dem Konzertraum der Gegenwart.

Seit Mai 2013 ist er Salonintendant des Kepler Salon. Ab 2017 wird Norbert Trawöger auch als persönlicher Referent des designierten Chefdirigenten Markus Poschner und als Leiter der Kommunikation des Bruckner Orchester Linz tätig sein.

 

"Auch für ihn gilt, dass nichts verboten ist, weil ja eh nichts nicht erlaubt ist."
Reinhold Gruber, Was ist los? 18.11.2011

"Schubladen gibt es nur dort, wo man sie aufmacht, meint Norbert Trawöger. Der Flötist geht gerne über Grenzen. ... Schubladendenker sind dem oberösterreichischen Musiker suspekt. 'Ich bevorzuge den bunten Kosmos eines ordentlich kreativen Chaos.' Damit meint er nicht sein Haupthaar, das sich der strengen Linienführung widersetzt. Das wäre ja auch schon wieder so etwas wie eine Schublade. So nach dem Motto: Es ist so, weil es so sein muss. Mit seiner Frisur hat sein künstlerisch-kreatives Denken natürlich überhaupt nichts zu tun. Aber die Widerspenstigkeit ist ein gemeinsamer Nenner. Wenn Norbert Trawöger über Musik redet, philosophiert, dann bleibt er nicht in den Denkmustern der Klassik hängen. Er denkt weiter, will weiterentwickeln, eben Grenzen überschreiten und Verschiedenes zusammenführen, aufeinanderprallen lassen. ..."
Reinhold Gruber, Was ist los? 28.03.2008

flautuarium - epilog

FLAUTUARIUM - EPILOG by traweeg

Epilog aus Flautuarium à breve für vier Querflöten, op. 125 (1990)
von Balduin Sulzer aus der CD Orangerie (Ö1 Pasticciopreis Juni 2010)

wolfgang rihm

Wolfgang Rihm / faz 11.08.2010

tonträger

luftikusse ritornell - if nine was eight ritornell & abby lee tee

jahreszeiten alfred mitterhofer orangerie

gert jonke und norbert trawöger

Gert Jonke lauschend / Foto: Reinhard Winkler

stillsitzen.

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spotsz 02/2009

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